Im Anaga-Gebirge

Ein mittelgroßer Bus, der uns bei Bedarf samt Fahrer in den zwei Wochen zur Verfügung steht, brachte uns heute an den Ausgangspunkt der Wanderung im Anaga-Gebirge. Ein schöner Wanderweg führte bis auf 920 Meter Höhe zum Cruz del Carmen. Von einer Ausssichtsplattform hatten wir zwischendurch Sicht auf die Inselhauptstadt und einige Höhenzüge auf der Südseite.

Die Wanderung war nicht spektakulär, aber trotzdem sehr schön. Unsere Wandergruppe scheint gut zu harmonieren. Bisher haben wir auch noch keinen Raucher gesichtet. Also ist die Luft immer frisch, wenn man nicht in größere Orte mit viel Verkehr kommt. Da stinkt es dann schon heftig nach Benzin. Ein Liter 95er Super kostet 1,07 bis 1,12 Euro pro Liter. Heftige Preisschwankungen scheint es nicht zu geben. Die Löhne dürften hier aber wesentlich niedriger liegen. Ebenso die Märchensteuer. Die wurde kürzlich erhöht. Von fünf auf sieben Prozent; Inselbonus eben.

Das Matterhorn von Teneriffa  Rizinus mit Blüten  Blüten, soweit das Auge reicht

Bemerkenswert sind die Wegmarkierungen. Sie wurden nach europäischen Vorgaben eingerichtet und bestehen immer aus zwei Streifen. Einer davon ist weiß, der andere rot, gelb oder grün. Rot-Weiß gibt es nur einen Weg auf der Insel, den längsten. Grün-Weiß sind nur kürzere Wege, so etwa bis 1,5 Kilometer Länge. Gelb-Weiß bedeutet, dass der Weg eine mittlere Länge hat. Das können aber auch schon mal 20 Kilometer sein. Auf einem solchen gingen wir heute. Auch in abzweigenden Wegen befindet sich immer eine Markierung. Allerdings sind dann die beiden Farbstreifen wie ein X übereinandergelegt. So weiß auch der Dümmste, dass er hier vom Hauptweg abweicht. Selber schuld, wer sich dann verläuft. Wir finden, dass solche EU-Regelungen tatsächlich sinnvoll sind. Weiter so!

Morgen ist ein Tag zur Eigenbeschäftigung. Wir wollen in aller Ruhe die nähere Umgebung erkunden und uns nicht allzusehr anstrengen.

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