Die Homepage von Steffy und Günther
 
Spuren im Sand

Spuren im Sand

Vorgestern bis heute – drei Tage, die mit intensiven Wanderungen vergingen wie im Flug. Da ist man abends so müde, dass man kein Internet mehr braucht. Auch heute ist das so. Den fleißigen Lesern dieser Seiten wollen wir trotzdem wieder ein wenig Lesestoff bieten.

Am Mittwoch brachen wir zu einer 17,5 Kilometer langen Wanderung auf. Durch weite Flächen mit intensiv duftendem wilden Thymian- und Salbeigesträuch ging es über eine Bergkette in westliche Richtung. Irgendwann gab es wieder einen Regenschauer, der allen die Lust auf eine Wegschleife von vier Kilometern nahm und uns den kürzesten Weg zu einer Taverne einschlagen ließ. Ein Bus brachte uns anschließend ins Hotel zurück. Meine Kleidung gab selbst da noch den im Lauf des Tages eingesammelten Geruch der wilden Kräuter von sich.SpezialitätenbuffetAm Abend gab es im Freien ein Buffet aus lauter griechischen Spezialitäten. Die Namen der meisten werden wir uns leider nicht merken können. Aber geschmeckt hat es ausgezeichnet, wie immer.

Gestern begab sich eine etwas verkleinerte Gruppe zum Tsambika-Strand, mit der Möglichkeit, dort zu baden und/oder einen direkt daneben liegenden steilen Berg (302 m) mit einem kleinen, ehemaligen Kloster zu besteigen. Von da oben hat man nach allen Seiten beste Sicht. Der Weg zum Strand führte über eine steil abfallende Sanddüne, auf der wir eine Menge Spuren hinterlassen haben.

Sanddüne mit Wikingerspuren  Berg und Strand

Beste Aussichten ...  ... auf Meer und Land

Heute legten wir 15,5 Kilometer zurück. Zuerst ging es direkt vom Hotel aus auf den 510 Meter hohen Hausberg von Archangelos. Der heißt ebenfalls Prophet Elias und trägt auf seiner Hochebene eine kleine Kapelle, wie das hier fast überall ist. Vom Weg aus hat man wieder schöne Ausblicke ins Land. Auch das Hotel ist bestens zu sehen.

Hotel "Tsambika Sun"  Felsentor

Danach folgte ein langer Abstieg zu einem anderen Strand. Nach einer Einkehr in einer der Tavernen konnte man baden gehen. Auf dem Rückweg, der sich ganz schön in die Länge zog, kamen wir an einem Felsentor vorbei. Morgen werden wir wohl den freien Tag für ein bisschen mehr Erholung nutzen und alles ganz gemächlich angehen.

Auf Rhodos scheint es neben der menschlichen eine zweite Zivilisation zu geben. Sie besteht aus Schafen und Ziegen. Besonders letztere haben uns heute überall intensiv beobachtet. Ziegen, wohin man schautAls Zivilisation ähneln sie der einheimischen menschlichen insofern, dass auch sie ihre Abfälle, die wie Schokobohnen aussehen, einfach in der Landschaft fallen lassen, überall. Die menschlichen Abfälle nehmen mit zunehmender Entfernung von den Ortschaften ab. Dort, wo nur noch der sanfte Wikingertourismus hinkommt, findet man in der Regel keine Abfälle mehr.

 
 
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.