Auf Leben und Tod

Nach der Besichtigung von Rhodos-Stadt starteten wir am Sonntag zu einer Wanderung nach Stegna. Der Ort befindet sich an der Ostküste nicht weit von Archangelos, das mehr im Inneren der Insel liegt. An dieser Stelle muss ich erst mal etwas zur Zusamensetzung unserer Gruppe schreiben. Sie besteht aus der Reiseleiterin/Wanderführerin Beate und 16 Reiseteilnehmer/n/innen. Am besten können das (symbolische) Fotos veranschaulichen. In der Regel geht die Führungsperson voran und die Teilnehmer folgen ihr. Dabei müssen ab und zu mehr oder weniger gefährliche Situationen gemeistert werden. Hält sich jemand nicht an die Regeln, kann es auch dumm für ihn ausgehen.

Wandergruppe  Wichtig: Beate ist kein schwarzes Schaf. Sie legt sich wirklich ins Zeug, was angesicht der Wetterlage nicht einfach ist.  Aus die Maus

Nun aber Schluss mit der Theorie, gehen wir zur Praxis über. Wegen Sturm und Regen mussten wir die Wanderung abbrechen. RetsinaIn einer kleinen Taverne fanden wir alles, um die Wartezeit bis zur Rückfahrt ins Hotel bei guter Laune über die Runden zu bringen.

Als der Regen nachgelassen hatte, machten wir uns vom Hotel aus auf den Weg zur Akropolis. Sie verdient diesen Namen eigentlich nicht, da dort keinerlei antike Säulen stehen oder liegen. Auf dem Weg kamen wir am schönsten Platz des Ortes vorbei. Da vom Regen alles nass war, hatte es keinen Zweck, sich für ein paar Minuten der Ruhe niederzulassen. Der Platz scheint übrigens ein von der EU gefördertes Objekt zur Stabilisierung der ländlichen Infrasruktur zu sein. An einer seiner Ecken steht ein riesengroßes blau-weißes Schild mit vielen griechischen Buchstaben drauf. Also auf zur Akro… äh, Festung. Die nahen Berge verschwanden größtenteils hinter den tief hängenden Wolken und der Wind pfiff uns wie lange nicht um die Ohren.

EU-Förderung  "Akropolis"  Verrregneter Hotel-Innenhof

Nach einem Umweg vorbei an der sehr schönen orthodoxen Kirche machten wir es uns bis zum Abendessen wieder im Hotel gemütlich.

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