Blaue Balance

Sonnenuntergang...

…, am letzten Abend unseres Aufenthalts im Atlantis Park in Punta del Hidalgo

Weinverkostung

Nie wieder spanischen Rotwein aus dieser Produktionsstätte. Der Weiße und der Rosé waren allerdings sehr lecker.

Nachdem wir am Sonntag das freundliche Atlantis Park verlassen mussten, war zuerst ein Museum über die Geschichte der Sonneninsel dran. Sehr interessant, wie lebendig man eine solche Einrichtung gestalten kann. Danach folgte eine kleine Weinverkostung. Auch hier gab es Museen über den Weinanbau und die Bienenzucht dazu. Weiter gings in das Orotava-Tal und die Stadt La Orotava.

Drachenbaum

(Bitte keine anzüglichen Kommentare!)

San-Marcos-Volksfest beim Drachenbaum

San-Marcos-Volksfest beim Drachenbaum

Bevor wir ins Hotel Luz del Mar fuhren, besuchten wir noch den größten und ältesten Drachenbaum der Welt. Er steht in Icod de los Vinos. In dem Ort wurde gerade ein Fest gefeiert. Der Platz um die Kirche war farbenfreudig geschmückt. Überall liefen Menschen in traditioneller Tracht herum.

Denkmal in Garachico

Denkmal in Garachico zur Erinnerung an den Kampf gegen das englische Weinmonopol. Die 5 Meter hohe Skulptur ist aus weißem Carrara-Marmor modelliert.

Denkmal des Auswanderers

Denkmal des Auswanderers in Garachico. Einen Koffer hat er noch zu Hause – und sein Herz sowieso.

Am Montag fuhren wir – mal wieder mit dem Linienbus – nach Garachico. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung konnten wir das Städchen noch auf eigene Faust erkunden.Anschließend wanderten wir auf schmalen Nebenstraßen und Wirtschaftswegen zurück. Am Weg lagen vor allem Bananenplantagen. Kurz vor Los Silos, wo unsere jetzige Unterkunft steht, gibt es eine alte Zuckerrohrfabrik. Sie dient jetzt als Verladeanlage für Bananen.

Blau überall

Blau überall

Pause auf dem Gratweg

Pause auf dem Gratweg

Heute folgte eine längere Wanderung im  Teno-Gebirge. Der höchste Berg dieses Gebirges ist 1354 Meter hoch. Wir sind aber nur an ihm vorbei gegangen. Höhepunkt war der Weg auf dem Grat der Bergkette. Der Weg balancierte buchstäblich zwischen der Nord- und der Südseite der Insel. Mal hatte man den Blick auf die eine oder auf die andere Seite. Manche Stellen lassen auch beides zu. Beim Aufstieg auf den Grat begleiteten uns riesige Teppiche aus blauen Blüten. Dazwischen immer wieder die gelb blühenden Gänsedisteln, die hier gut zwei Meter groß werden können. Auch purpurfarbene Wolfsmilch und die kanarische Glockenblume blühen hier – und natürlich viele andere Gewächse.

Ziegenkäse...

…, angebraten und mit Palmhonig und roter Mojo-Sauce dekoriert

Am Ende des Weges oberhalb von Masca gibt es einen Aussichtspunkt mit Gaststätte. Dort richtet man den angebratenen Ziegenkäse mit Mojo-Sauce und Palmhonig an – einfach lecker!

Für morgen haben wir uns zur Durchwanderung der Masca-Schlucht angemeldet. Vom Meer bis hinauf nach Masca haben wir knapp 600 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Oben folgt wieder eine Einkehr. Ein Bier wird uns wohl auch da wieder gut schmecken.

Berge und Meer

Leuchtturm am "Entenschnabel"

Leuchtturm am „Entenschnabel“

Kanarischer Fingerhut

Kanarischer Fingerhut

Gestern war Wandern im Anaga-Gebirge angesagt.Nach einer äußerst kurvenreichen Fahrt auf schmalen Straßen kamen wir am A…. der Welt an, der in unserem Fall Chamorga hieß. Es gibt dort sogar eine Grundschule – mit fünf Schülern. Einer weniger, und sie würde geschlossen werden. Am östlichsten Punkt blickten wir auf einen Leuchtturm unten am Meer.

Chamorga ist sehr gut bei Google Street View dokumentiert. Hier könnt Ihr die kleine Gaststätte sehen, in der wir zum Abschluss der Wanderung eingekehrt sind und auf das Signal gewartet haben, zum Bus zu kommen.

Kurzflossen-Grindwal

Kurzflossen-Grindwal

Noch ein Kurzflossen-Grindwal

Noch ein Kurzflossen-Grindwal

Heute war ein Ausflug aufs Meer südwestlich der Insel an der Reihe. Wir sahen eine kleine Gruppe Kurzflossen-Grindwale. Ein Junges mit Mutter war auch dabei. Es steckte ganz nahe am Schiff neugierig den Kopf aus dem Wasser – wie Kinder eben sind. Später begegneten wir noch einigen Delfinen. Die Urlaubersilos an der Südkiste sind uns übrigens zu unruhig. An jeder Ecke will einen jemand mit den blödesten Sprüchen (z. B. „Jammie jammie?“) dazu animieren, ein Restaurant zu besuchen. Da bleiben wir doch lieber auf der Nordseite der Insel :-). Es hilft auch, von der Promenade ab- und 50 Meter ins Hinterland auszuweichen.

Morgen ziehen wir in das andere Hotel in Los Silos im Nordwesten der Insel um. Dabei ist der Weg auch ein Ziel, denn unterwegs gibt es einige Sehenswürdigkeiten.

Sonne satt

Leuchtturm in Punta del Hidalgo

Leuchtturm in Punta del Hidalgo, erbaut 1992

Gestern haben wir uns die Zeit mit einem Spaziergang an der östlichen Strandpromenade von Punta de Higaldo vertrieben. Hat nicht so viel Spaß gemacht, da auf der Staubpiste immer wieder Autos aller Größen für jede Menge Dreck sorgten. Sehenswert ist nur der hochmoderne Leuchtturm.

Also auf nach Bajamar – per Bus, der uns zufällig an einer Haltestelle überraschte. Bajamar ist ein kleiner Ort am Meer. Beeindruckend sind die Wasserfontänen, die sich an den Meeresbädern auftürmen.

Bajamar, Fontänen

Durch Wellengang entstandene Fontänen bei den Meeresschwimmbädern

Am Rückweg entlang der Straße – zu Fuß – steht das Café Melita (ja, da fehlt kein „t“), in dem es leckere Kuchen nach deutschen Rezepten gibt. Und natürlich Eisbecher und Kaffee aller Art. Auch von dort aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Wasserspiele.

Turmkopf der angeblich ältesten Kirche...

…auf Teneriffa, Iglesia de Nuestra Senora de la Conceptión

Heute war die zweite Stadtbesichtigung. Die Altstadt von La Laguna ist seit geraumer Zeit Weltkulturerbe. Man merkt es deutlich an den Touristenmassen, die sich durch die Stadt wälzen.

Unsere Stadtführung dauerte etwa 50 Minuten. Danach fuhren wir mit dem Linienbus zurück, denn überall wurden die Geschäfte und Museen geschlossen. Um 14 Uhr beginnt die Siesta, schließlich gehört die Insel zu Spanien.

Innenhof Casa Salazar

Frisch renoviert, nachdem ein Brand das Bauwerk fast komplett zerstört hatte

Warum steht da oben diese Überschrift? Sobald sich die morgendlichen Wolken verziehen, wird es heiß. Der Wind macht es zwar erträglich, die Haut verbrennt aber trotzdem – oder gerade deshalb.

Wenn man den Wettermeldungen glauben darf, verpassen wir zu Hause nichts. Da dürften erst am Sonntag wieder etwas höhere Temperaturen zu erwarten sein.

Im Anaga-Gebirge

Ein mittelgroßer Bus, der uns bei Bedarf samt Fahrer in den zwei Wochen zur Verfügung steht, brachte uns heute an den Ausgangspunkt der Wanderung im Anaga-Gebirge. Ein schöner Wanderweg führte bis auf 920 Meter Höhe zum Cruz del Carmen. Von einer Ausssichtsplattform hatten wir zwischendurch Sicht auf die Inselhauptstadt und einige Höhenzüge auf der Südseite.

Das Matterhorn von Teneriffa

Das Matterhorn von Teneriffa

Die Wanderung war nicht spektakulär, aber trotzdem sehr schön. Unsere Wandergruppe scheint gut zu harmonieren. Bisher haben wir auch noch keinen Raucher gesichtet. Also ist die Luft immer frisch, wenn man nicht in größere Orte mit viel Verkehr kommt. Da stinkt es dann schon heftig nach Benzin. Ein Liter 95er Super kostet 1,07 bis 1,12 Euro pro Liter. Heftige Preisschwankungen scheint es nicht zu geben. Die Löhne dürften hier aber wesentlich niedriger liegen. Ebenso die Märchensteuer. Die wurde kürzlich erhöht. Von fünf auf sieben Prozent; Inselbonus eben.

Blüten, soweit das Auge reicht

Blüten, soweit das Auge reicht

Rizinus mit Blüten

Rizinus mit Blüten

Bemerkenswert sind die Wegmarkierungen. Sie wurden nach europäischen Vorgaben eingerichtet und bestehen immer aus zwei Streifen. Einer davon ist weiß, der andere rot, gelb oder grün. Rot-Weiß gibt es nur einen Weg auf der Insel, den längsten. Grün-Weiß sind nur kürzere Wege, so etwa bis 1,5 Kilometer Länge. Gelb-Weiß bedeutet, dass der Weg eine mittlere Länge hat. Das können aber auch schon mal 20 Kilometer sein. Auf einem solchen gingen wir heute. Auch in abzweigenden Wegen befindet sich immer eine Markierung. Allerdings sind dann die beiden Farbstreifen wie ein X übereinandergelegt. So weiß auch der Dümmste, dass er hier vom Hauptweg abweicht. Selber schuld, wer sich dann verläuft. Wir finden, dass solche EU-Regelungen tatsächlich sinnvoll sind. Weiter so!

Morgen ist ein Tag zur Eigenbeschäftigung. Wir wollen in aller Ruhe die nähere Umgebung erkunden und uns nicht allzusehr anstrengen.

Ende des Winters

Wir lieben Fliegen...

Wir lieben Fliegen…

Der Teide auf der falschen Seite des Flugzeugs

Der Teide auf der falschen Seite des Flugzeugs

Pünktlich zu unserer Abreise begann zu Hause die Sonne zu scheinen. Eine Boeing 753 brachte uns in einer kleinen Ewigkeit von fast 5 Stunden auf die Insel mit dem höchsten Berg Spaniens. Nach den Gesetzten des schlimmsten Falles flog die Maschine natürlich nördlich um die Insel, während wir auf auf der rechten Seite saßen. Trotzdem gelang noch ein Blick auf den berühmten Berg durch ein Fenster auf der linken Seite. Unsere Unterkunft ist sehr in Ordnung, das Essen äußerst lobenswert – genau wie das Personal.

Blick vom Hotelbalkon auf den Swimmingpool

Blick vom Hotelbalkon auf den Swimmingpool

Heute besichtigten wir die Hauptstadt Santa Cruz. Regelwidrig war das Wetter im Süden schlechter als im Norden. Aber es fielen nur wenige Regentropfen. Morgen werden wir im Anaga-Gebirge wandern.

Das Auditorium in Santa Cruz

Das Auditorium in Santa Cruz

Bauten und Heldendenkmal aus der Franco-Zeit

Bauten und Heldendenkmal aus der Franco-Zeit

Kunst im öffentlichen Raum

Kunst im öffentlichen Raum